Ein im Tenor ungewöhnlicher Artikel der aktuellen Onlineausgabe des Wall Street Journal zählt die vielen Gründe auf, warum der physische Drogenhandel als Ziel der Bekämpfung des illegalen Handels sinnlos bzw. sogar kontraproduktiv ist: Das Verbot hält die Profitmarge hoch. Das Funktionieren der Industrie lebt von der Bezahlung (in Geld und Waffen), die aus den USA nach Mexiko zurückfließen und sicherstellen, dass jede stillgelegte Quelle sofort ersetzt wird. Die Ursache des Handels ist die Nachfrage, nicht das Angebot. Die kriminellen Profite destabilisieren das Land insgesamt – und fördern so … kriminelle Industrien. Anlass ist der Tot eines Kartellbosses, der neben einer Reihe Folgemorde fast zeitgleich die Gerüchteküche über die Nachfolge in Gang setzte. Von einer Beeinträchtigung des Geschäftes keine Spur.
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Wall Street Journal: Die Industrielogik des Drogenhandels zerstören
27. Dezember 2009 Abgelegt unter Aktuelles, Kultur | Keine Kommentare















